Das ist ja ein dicker Hund!
Wie oft haben Sie schon dicke Tiere gesehen – egal ob live oder im Fernsehen?
Stimmt, Walrösser fallen mir auch sofort ein, oder Wale, Meerschweinchen und Hamster.
Elefanten, Nilpferde oder Nashörner mit ihrer dicken Haut sind Erfolgsmodelle der Natur. In Anlehnung an jene Kolosse gelten Menschen mit robustem Gemüt, die was einstecken können und lange aushalten, als dickhäutig. Allzu dünnhäutig zu sein, ist hier eher von Nachteil. Eine dicke Fettschicht ist in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Manch andere Tiere sind allein aufgrund ihres Fettansatzes für uns Menschen sehr interessant, zumindest als Bestandteil unserer Ernährung. Eine kapitale Gans fällt uns ins Auge, bei einem wohlgenährten Schwein denken die Nicht-Vegetarier unter uns nicht nur an die niedlichen Ferkel, sondern an saftigen Schweinebraten und gegrillte Nackensteaks.
Andere Tiere wie Pferde, Rehe, Antilopen, Leoparden, Panther, Wölfe und eben auch Hunde sind uns optisch eher als schlanke und bewegliche Erscheinungen vertraut. Sie können zwar auch ganz schön Gewicht entwickeln, meist ist aber die Fettschicht nicht sehr ausgeprägt, so dass Muskeln und Körperfett recht ausgewogen sind. Dafür haben sie keine sehr großen Reserven und müssen ständig für Nachschub sorgen. Ausnahmen bestätigen immer mal wieder die Regel. Es geht ja nur um das Prinzip und nicht um Zoologie.
Wo würden denn Sie sich und uns als Menschen einordnen?
Wir unterscheiden uns in manchen Bereichen mehr, in anderen Bereichen weniger.
Ganz ohne Essen und Trinken geht aber nichts - weder bei Mensch noch bei Tier.
Noch vor nicht allzu langer Zeit war die Beschaffung und Herstellung unserer Nahrungsmittel mit sehr viel Aufwand verbunden. Entsprechend knapp, wertvoll und teuer waren sie. In Urzeiten waren sie oft sogar sehr knapp und kaufen konnte man sie auch nicht. Die Urmenschen waren nur ein Teil der Natur und beherrscht haben sie die Natur bestimmt nicht. Eher waren sie froh, überhaupt zu überleben. Um allen Widrigkeiten des urzeitlichen Daseins trotzen zu können, verbrauchten sie Unmengen von Energie. Nahrung gab es aber nicht regelmäßig und die Konservierungstechniken waren auch noch nicht ausgereift. In sofern unterschieden sie sich nicht von den anderen Lebewesen. Und wie diese konnten die Menschen deshalb Energie speichern. Eine super Erfindung der Natur.
Die Gelegenheiten, überschüssige Energie in Form von Fett zu speichern, waren begrenzt. Das Beschaffen war ja mit enormem Energieaufwand verbunden. Hinzu kamen Naturkatastrophen, Hungersnöte und vernichtende kriegerische Auseinandersetzungen. Die Arbeits- und Lebensbedingungen waren sehr Kräfte zehrend. In vielen Ländern der dritten Welt kann man ähnliche Strukturen heute noch antreffen. Übergewicht ist in Entwicklungsländern sicherlich nicht das Problem.
Der Durchschnittsbürger der Vergangenheit kam eher schlank daher. In Krisenzeiten wurde er sogar dürr oder verstarb. Ausufernde Proportionen waren über Jahrtausende ein vornehmes Privileg. Das hat sich heute überholt. Wir sind ja froh und glücklich, dass es in unseren Erst-Welt-Ländern keine Kriege mehr gibt. Selbst Naturkatastrophen führen bei uns nicht zwangsläufig zu Hungersnöten..
Lebensmittel gibt es ständig in Hülle und Fülle. Billig sind sie auch noch.
Essen ist ein wenig wie Sex, nur einfacher zu bekommen.
Biologisch aber haben wir noch die Veranlagung, um unter extremen Bedingungen auch mal ohne Nahrung auszukommen. Extrem schwierig sind die Lebensbedingungen heutzutage schon manchmal, aber nicht, um was zum Essen zu besorgen. Der Körper speichert den Überfluss gerne. Das Ergebnis dieses Missverhältnisses ist, dass viele Menschen nicht nur als übergewichtig gelten, sondern sich auch so fühlen.
Also wieder Kriege und Hungersnöte, um schlank zu sein? Quatsch! Die Arbeitsbedingungen erschweren? Totaler Blödsinn! Warten bis die Evolution es regelt? Wenn Sie das beruhigt, mir soll es recht sein.
Ein schwergewichtiger Hund fällt Ihnen auf. Zweifel darüber, ob so ein Hund artgerecht gehalten wird, sind berechtigt, aber nicht zwingend. So einfach ist es bei uns Menschen auch nicht. Essen ist doch Ausdruck von Wohlstand, Kultur und Lebensfreude, aber auch Frust- und Stressbewältigung. Es geht nicht nur um Nährstoffe und Energiegehalt. Bis zu einem gewissen Grad wird ein kleines Polster seine Vorteile haben. Extremes Verhalten, um schlank zu sein, ist mehr ein Ausdruck von Krankheit als der Gesundheit förderlich. Das unterstreicht einmal mehr wie komplex und vielschichtig das Thema ist.
O.K. das ist keine Grundsatzdiskussion. Man kann auch übergewichtig sein, glücklich alt werden und ein wichtiges Mitglied für die Gesellschaft darstellen. Das muss schon klar sein und ist richtig. Ich bin davon überzeugt, dass man als „Normalgewichtiger“ nicht zwangsläufig der bessere Mensch ist. Menschliche Qualitäten werden nicht in Kilos gemessen. Hier ist auch nicht der Platz, um Risiken abzuwägen und Gesundheitsdebatten zu führen.Ob oder warum jemand abnehmen möchte, kann man nur jedem selbst überlassen.
Abnehmen mit Hund ist für Menschen, die eine natürliche Stimulanz mit vier Beinen nutzen wollen, um normalgewichtig zu werden bzw. zu bleiben.
Näheres dazu finden Sie auf Gewicht im Griff Dort erfahren Sie auch mehr über mein komplettes Angebot für Ernährungs- und Gewichtstraining.
Eine Reihe von Faktoren kann unser Körpergewicht beeinflussen. Wir werden uns in den Trainings mit dreien beschäftigen. Zum einen ist die Zusammenstellung unseres Speiseplans maßgeblich an unserer Gewichtsentwicklung beteiligt. Wie viel Energie und ob wir genügend Nährstoffe aufnehmen, kann so gesteuert werden. Da sind die Hunde keine so brauchbare Unterstützung. Sie kommen eher ins Spiel, wenn es um Aktion, Spiel und Spaß geht, also um mehr Bewegung, dem zweiten Faktor.
Die Hunde spielen in diesem Konzept aber nicht nur eine Rolle, um Sesselhocker mal an die frische Luft zu begleiten. Daran denkt man ja zuerst. Dass sie das Aktivitätsniveau anheben, versteht sich von selbst.
Hunde haben aber noch mehr im Repertoire.
Zuweilen sorgen sie nämlich für wohlige und entspannte Atmosphäre. Sie können trösten, ablenken und anregen. Sie bringen Leben und Freude in die Bude. Sie selbst brauchen eine gute Portion Eigenkontrolle und Selbstdisziplin, um Hunde zu führen. Das sind Eigenschaften, Fähigkeiten und Bedingungen, die sie ganz selbstverständlich in Ihrem eigenen Verhalten stärker ausprägen und so ständig trainieren. Zur Gewichtsnormalisierung schaffen Sie damit Erfolg versprechende Voraussetzungen.
Wie das zu einem dauerhaften Erfolgsmodell für Sie und Ihren Hund wird, erfahren Sie in Ihrem persönlichen Training.
Die Hunde können als natürliche Stimulanz dem einen oder anderen den Zugang zur Natur und aktiver Alltagsgestaltung erleichtern. Die Maßnahmen, die bei „Abnehmen mit Hund“ zur Gewichtsregulation in Frage kommen und sich für die Bereiche Ernährung, Bewegung oder Verhalten eignen, zeichnen sich durch Natürlichkeit und Alltagstauglichkeit aus. Eine lockere Gelegenheit für alle Hundeliebhaber mit einfachen und praktikablen Mitteln fit und normalgewichtig zu sein.
Nutzen Sie alle hier nur kurz und unvollständig angesprochenen Elemente, die mit einer artgerechten Hundehaltung verbunden sind, speziell für die eigene natürliche Gewichtsnormalisierung.
Sie und Ihr Hund profitieren dauerhaft davon, wenn Sie mit tierischem Vergnügen abnehmen.
Diese Ausführungen sind dazu gedacht, dass Sie in Grundzügen"Abnehmen mit Hund" kennenlernen. Sie können Ihnen
zur Initialzündung und Anregung dienen.
Ich freue mich, wenn Sie von meinen persönlichen Traingsprogrammen Gebrauch machen, z.B. auch am
Wochende oder im Urlaub.
| Einfache Mathematik für übergewichtige Hundefreunde. 1 Tafel Schokolade hat 6 Riegel mit ca. 600kcal 1 Stunde gemütlicher Hundespaziergang verbraucht ca. 300 kcal ½ Stunde joggen verbraucht ca. 300 kcal Wie essen Sie die Schokolade, ohne dass Sie rein rechnerisch auch nur 1 kcal im Fettgewebe speichern? | |
1. Lösung: Sie essen die Tafel und gehen 2 Stunden mit dem Hund spazieren. 2. Lösung: Sie essen die Tafel und joggen eine Stunde mit Ihrem bellenden Bewegungscoach. 3. Lösung: Sie essen nur ½ Tafel Schokolade und gehen 1 Stunde spazieren oder ½ Stunde joggen 4. Lösung: oder Sie essen noch weniger Schokolade, weil Sie nur wenig Zeit für den Spaziergang haben. 5. Lösung: Sie essen überhaupt keine Schokolade, sondern beschäftigen sich mit Ihrem Wunderhund und vergessen die Schokolade. |
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